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Case Study

Erst bekannt werden,dann ernten.

Die Wohnwerkstatt Kick aus Weiden baut Terrassenüberdachungen, Carports und Kaltwintergärten aus Aluminium. Neue Kunden kamen über Empfehlungen und Portale. Wir haben daraus einen eigenen Weg gemacht, in zwei Schritten: erst in der Region bekannt werden, dann daraus Anfragen holen.

Zahlen aus dem Meta-Werbekonto, Stand Ende August 2026

221.176Menschen erreichtim Umkreis, Dezember bis August
115Anfragenin sieben Monaten, Februar bis August

Die Ausgangslage

Gute Arbeit,
aber kaum jemand sah sie.

Kick baut seit Jahren auf hohem Niveau. Neue Kunden kamen über Empfehlungen und über Portale, auf denen der Betrieb neben fünf Mitbewerbern stand. Beides funktioniert, aber beides lässt sich nicht steuern. Man kann nicht beschließen, dass nächsten Monat mehr Anfragen kommen.

Abhängig von Empfehlungen

Wer kommt, kommt. Wer ausbleibt, fällt erst auf, wenn der Kalender Lücken hat. Bis dahin ist es zu spät zum Gegensteuern.

Neben der Konkurrenz gelistet

Auf Portalen steht der Betrieb in einer Reihe mit fünf anderen. Wo sich sonst nichts unterscheidet, entscheidet der Preis.

Der Name fehlte im Kopf

Wer im Umkreis über eine Überdachung nachdachte, kam nicht auf Kick. Nicht aus Ablehnung, sondern weil er den Betrieb nicht kannte.

Deshalb haben wir nicht sofort Anzeigen geschaltet, die nach Anfragen fragen. Wer einen Betrieb nicht kennt, hinterlässt auch keine Telefonnummer. Zuerst musste die Region wissen, dass es Kick gibt.

Schritt 1

Sichtbarkeit

Dauerhaft
im Feed der Region.

Wir haben bei Kick gedreht und die Videos als Anzeigen im Umkreis ausgespielt, durchgehend, ohne Unterbrechung. Kein Verkaufsdruck, kein Formular. Es ging allein darum, dass die Leute den Betrieb und Johannes kennen, bevor sie ihn brauchen. Los ging es Ende November 2025, nach gut zwei Monaten Vorlauf kam die Anfragenkampagne dazu, die Sichtbarkeit läuft seitdem parallel weiter. Die Zahlen unten zählen ab dem ersten vollen Monat.

Dezember 2025 bis August 2026, Zahlen aus dem Meta-Werbekonto

221.176Menschen erreichtim Umkreis des Betriebs
663.764Einblendungenauf Instagram und Facebook
313.982InteraktionenReaktionen, Kommentare, Videoaufrufe

48.076 mal hat sich in dieser Zeit jemand mindestens drei Viertel eines Videos angesehen. Ein Flyer im Briefkasten kostet pro Haushalt ein Vielfaches davon, und er liegt einmal drin. Hier hat jeder Erreichte die Videos im Schnitt dreimal gesehen.

Schritt 2

Anfragen

Und dann kam
der Funnel dazu.

Ab Februar lief parallel eine zweite Kampagne, diesmal mit dem Ziel Anfrage. Wer klickt, landet auf einer eigenen Seite und beantwortet ein paar kurze Fragen zum Vorhaben. Erst danach die Kontaktdaten. Die fertige Anfrage geht per Mail direkt an Johannes.

Februar bis August 2026, Zahlen aus dem Meta-Werbekonto

115AnfragenFebruar bis August 2026
16Anfragen pro Monatim Schnitt über sieben Monate
19Anzeigenmotivegedreht, getestet, ausgetauscht

Zwei Motive brachten zusammen 66 der 115 Anfragen. Welche das sein würden, wusste vorher niemand. Das stärkste entstand erst sechs Wochen nach dem Drehtag und holte die Anfrage für rund 40 Prozent weniger Budget als das Motiv vom Start. Genau deshalb wird laufend nachgelegt.

Was daraus folgt

Zusammen stärker,
einzeln trotzdem sinnvoll.

Wer schon bekannt ist, bekommt Anfragen leichter und günstiger. Deshalb hat bei Kick die Reihenfolge gepasst: gut zwei Monate Sichtbarkeit als Vorlauf, dann die Anfragenkampagne obendrauf, seitdem läuft beides nebeneinander. Pflicht sind trotzdem nicht beide. Manche Betriebe brauchen zuerst nur Bekanntheit, andere haben die längst und steigen direkt bei den Anfragen ein.

15 Minuten am Telefon.

Wir schauen uns deinen Betrieb an und sagen dir, welcher der beiden Schritte bei dir zuerst dran ist.

David Scherl
David ScherlDein Ansprechpartner